GeTrennte Väter

Für eine gesunde emotionale und soziale  Entwicklung brauchen Kinder emotional und sozial gesunde Mütter und Väter, unabhängig davon, ob ihre Eltern ein Paar sind oder nicht...

... und doch ist es sehr häufig so, dass das Ende einer Liebesbeziehung zwischen Eltern auch das Ende der Beziehung zwischen Vätern und ihren Kindern darstellt. Entgegen gesellschaftlicher Klischees ist es leider so, dass es häufig die Mütter sind, die ihre Kinder gegen den Vater aufbringen, den Umgang der Kinder zum Vater boykottieren oder verhindern und oft genug vor dem Familiengericht, Jugendämtern und anderen sozialen Diensten damit durchkommen. Ein Drama, dass viele Väter und ihre Kinder täglich und über Jahre erleiden und erdulden müssen.

Zwar wandelt sich langsam das Bild von den generell "guten" Müttern und den generell "bösen" Vätern, doch leider nur schleppend und nicht als gesellschaftlicher mainstream.

Die Folge ist, dass schon wieder ein großer Teil einer Generation ohne Väter aufwächst und wieder eine ganze Generation von Mädchen und Jungen vermittelt bekommt, dass Väter unwichtig, nicht bedeutsam und unzuverlässig sind.

Während gesellschaftlich zurecht erwartet wird, dass Väter in den Familien eine präsente und aktive Rolle einnehmen, damit Mütter gleichberechtigt am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen können (was richtig und selbstverständlich sein sollte), wandelt sich dieser Anspruch umgehend, wenn Eltern sich trennen.

Nach einer Trennung gelten plötzlich alte Vorstellungen davon, wer welche Rollen einzunehmen hat: die Mütter versorgen, die Väter finanzieren. Gesellschaftliche Norm ist das sog. Residenzmodell und väterliche Präsenz wird billigend auf Umgangskontakte an den Wochenenden reduziert.

Viele Väter resignieren im Laufe der Jahre, halten dem emotionalen Dauerdruck nicht stand und kapitulieren oft dahingehend, sich aus dem Leben ihrer Kinder zurückzuziehen. 

Darum berate und coache ich Väter nach einer Trennung. Eine solche Zeit durchzustehen, kann zu der größten emotionalen Belastungsprobe eines Mannes werden und schadet sowohl ihm, seinen Kindern und, auch das ist richtig, der Mutter.

Bereits seit 14 Jahren berate und coache ich Väter nach Trennung und Scheidung. Oft ist es gelungen, auch unter widrigsten Umständen Wege zu finden, dass die betroffenen Kinder wieder in einen positiven Kontakt zu ihren Vätern gelangen. Oft ist es auch gelungen, das Verhältnis zur Mutter zu entspannen, so dass die Kinder wieder beide Eltern erleben können.

 

Dieser Weg ist oft hart, anstrengend und konfliktreich und oft genug lohnt sich die Mühe. 

 

Wenn Sie als Vater mutig genug sind, sich den Herausforderungen zu stellen und als Mann der Vater zu sein, den ihre Kinder brauchen, dann finden Sie in mir einen professionellen Ansprechpartner.

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Joachim Kleen